Explosionsschutz in abwassertechnischen Anlagen

Die Regelungen des Explosionsschutzes der BetrSichV sind auf Anlagen anzuwenden, in denen eine explosionsgefährliche Atmosphäre in gefährlicher Menge auftreten kann und auf Arbeitsmittel, die in explosionsgefährdeten Bereichen verwendet werden.

Seit dem 01.Juli 2003 dürfen in Europa für explosionsgefährdete Bereiche nur noch Geräte in den Verkehr gebracht werden, die der Richtlinie 94/9/EG (ATEX 95) entsprechen.
Dabei betrifft die ATEX 95 sämtliche elektrische Geräte, die innerhalb potentiell explosionsgefährdeter Umgebung betrieben werden (Bsp. umschlossene Abwasserkanäle und ihre Zugänge (Zone 1)).
Auf jedem Gerät und Schutzsystem müssen deutlich und unauslöschbar die folgenden Mindestangaben angebracht werden:
- Name und Anschrift des Herstellers,
- CE-Kennzeichnung,
- Bezeichnung der Serie und des Typs,
- gegebenenfalls die Seriennummer,
- das Baujahr,
- das spezielle Kennzeichen zur Verhütung von Explosionen in Verbindung mit dem Kennzeichen, das auf die Kategorie verweist.
In einem Explosionsschutzdokument hat der Arbeitgeber entsprechend der jeweiligen Zone des explosionsgefährdeten Bereichs eingesetzte Betriebsmittel zu bewerten und zu dokumentieren.




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