Ultraschallhöhenstandssensor

Es wird unterschieden zwischen Luft- und Wasser-Ultraschallhöhenstandssensoren.
Ein Ultraschallhöhenstandssensor besteht im Wesentlichen aus einem piezoelektrischen Kristall, der ein elektrisches Signal in Schallenergie umwandelt. Zur Höhenstandsmessung wird eine Folge von Ultraschallsignalen bis zur reflektierenden Wasseroberfläche gesendet.
Die Laufzeit vom Senden bis zum Empfang des Echos ist direkt proportional zum Abstand zwischen dem Sensor und der Oberfläche.
Da die Laufzeit des Ultraschallsignals von der Temperatur des umgebenen Mediums abhängig ist, befindet sich im System zur Kompensation der Schalllaufzeit ein Temperatursensor. Direkte Sonneneinstrahlung sowie inhomogene Schichten zwischen Sensor und Oberfläche sind im Sinne der Messgenauigkeit zu vermeiden.
Anwendung finden Ultraschallhöhenstandssensoren (Luft) in Bauwerken mit Stromanschluss, während Ultraschallhöhenstandssensoren (Wasser) in Verbindung mit Kombisonden (Fließgeschwindigkeit und Wasserstand z.B. W.A.S. UFO) eingesetzt werden.


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