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W.A.S. News

IFAT 2016

Besuchen Sie uns auf der IFAT 2016 in Halle A5, Stand 135
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LuWI 2015

In  Zusammenarbeit mit der Vereinigung A.P.S.E.L. fand am 16.09.2015 der 1. Luxemburger Wasser-Infotag in Bingen/Mersch statt.
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WBedien Update

In unserem Downloadbereich steht Ihnen ein Update unserer Terminalsoftware WBedien in der Version 1.60 zur Verfügung. mehr...

Qualitätsmanagement

Unser neues Zertifikat zur Qualitätssicherung in der Produktion von Ex-Geräten finden Sie nun unter Service & Downloads.

Überwachung von Entlastungsbauwerken

Für die von der neuen SüwVO Abw geforderte Überwachung aller Entlastungsbauwerke bieten wir sowohl geeignete Messsysteme als auch den passenden Rundum-Service an.

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FAQ

Für die Erfassung von Abflüssen gibt es verschiedene Möglichkeiten, von denen sich jedoch nur wenige für den Einsatz in Abwasser eignen.
Die Messgeräte dürfen den Durchfluss nicht behindern oder gar zu Verstopfungen führen.
Weiterhin müssen sie mit einem Ex-Schutz, Überflutungsschutz sowie einem (ggf. autarkem) Datensammler ausgestattet sein. Im Folgenden werden nur für den Abwasserbereich relevante Messverfahren und –geräte aufgeführt, wobei sich die Wahl des Verfahrens nach der Zielsetzung und den örtlichen Gegebenheiten richtet.

An dieser Stelle haben wir die für Sie interessanten Themen übersichtlich zusammengefasst. Sollten Sie noch weiterführende Informationen benötigen, dann sprechen Sie uns gerne an!

Wasserstandsmessung

Wasserstandsmessungen werden zur Bestimmung des Füllstandes in Becken und von Fließtiefen in Gerinnen benötigt. Bei den Geräten wird zwischen Messwertaufnehmer in Kontakt mit dem Messmedium (Drucksonde und Ultraschallsensor Wasser/Luft) und der berührungslosen Wasserstandsmessung (Ultraschallsensor Luft/Wasser und Radarsensor)
unterschieden.

Drucksensor
Ultraschallhöhenstandssensor
Radarhöhenstandssensor

Durchflussmessung

Die Bestimmung des Durchflusses ist nur über indirekte Verfahren möglich. Dabei werden eine oder mehrere Messgrößen erfasst, die in einem eindeutigen Zusammenhang mit dem Durchfluss stehen. Für den Einsatz der Durchflussmessung im Abwasser sind in der Praxis zwei prinzipielle Methoden (Fließgeschwindigkeitsmessverfahren, hydraulisches Verfahren) verbreitet.

Durchflussmessungen in stationärer Ausführung finden sich im Entwässerungssystem vor allem als Verrechnungsstelle, als Grundlage zur Kanalnetzsteuerung oder für die mengenproportionale Probenahme. Als mobile Ausführung dienen sie sowohl zur zeitlich begrenzten Erfassung von Ist-Zuständen als auch zur Probenehmeransteuerung.



Strömungsprofilmessung
Durchflussmessung mittels Fließgeschwindigkeitsmessverfahren
Durchflussmessung nach hydraulischer Methode

Niederschlag

Der Begriff Niederschlag bezeichnet in der Meteorologie Wasser, das aus Wolken auf die Erde fällt. Niederschlag kann in flüssiger Form (Niesel, Regen) oder in fester Form (Schnee, Hagel, Graupel) auftreten.

Die Häufigkeit und die durchschnittliche Menge des Niederschlages sind charakteristisch für die entsprechenden geographischen Gebiete.

Niederschlagstypen
Niederschlagsintensität
Niederschlagsmessung
Kippwaagenprinzip
Wägeprinzip

Niederschlags-Abflussmessung

Zeitlich begrenzte Niederschlags-Abflussmessungen dienen der Erfassung des Ist-Zustandes im Entwässerungssystem. Dieser liefert eine wichtige Grundlage für den Nachweis der hydraulischen Leistungsfähigkeit des Kanalnetzes.
Messungen der Niederschläge und der Kanaldurchflüsse sollten – je nach Zielsetzung aufgrund unterschiedlicher Niederschlagsintensitäten oder Grundwasserstände über einen längeren Zeitraum (ideal: 1 Jahr) erfolgen.
Für einen direkten Vergleich von Niederschlag und Abfluss müssen die Messungen zeitgleich stattfinden, wobei sie in einem festgelegten Intervall (z.B. 1 Minute) digital gespeichert werden. Dazu werden mobile Durchflussmesssysteme an aussagekräftigen Punkten im Netz positioniert sowie parallel Niederschlagsmesser im unmittelbaren Einzugsgebiet aufgestellt.
Hauptziel dieser Messungen ist es, eine genauere Kalibrierungsgrundlage für das Kanalnetzberechnungsprogramm anhand des tatsächlichen Niederschlag-Abflussverhaltens zu ermitteln.
Um die Genauigkeit der Niederschlags-Abflussmessungen sicherzustellen, erfolgen an den Messstellen Kalibriermessungen.

Kalibriermessungen

Probenahme

Für die Vergleichbarkeit und Sicherstellung gesetzlicher Vorgaben und betrieblicher Belange kommt der Probenahme ein hoher Stellenwert zu.

Einen wesentlichen Einfluss auf das erzielte Ergebnis haben die unmittelbar mit der Probenahme verknüpften Faktoren Probenahmeart, Probenahmestelle, Probenlagerung, Probentransport, Probenkonservierung und das Analyseverfahren selbst. Die Bedeutung der Probenahme wird auch an der Vielzahl gesetzlicher Vorgaben und normativer Bedingungen deutlich.

Arten der Probenahme
Probenehmeransteuerung

Hydraulische Prüfung von Drossel- und Durchflussmesseinrichtungen

Ziel einer messtechnischen Überprüfung von Drossel- und Durchflussmesseinrichtungen ist der hydraulische und bauliche Nachweis der Funktionsfähigkeit innerhalb der zulässigen Abweichungen.

Überprüfung von Drosseleinrichtungen
Hydraulische Überprüfung von Durchflussmesseinrichtungen

Messdatenauswertung

Anhand der Niederschlags-Abflussmessungen werden Parameter zur Kalibrierung des Trockenwetter- und Regenwasserabflusses, wie Schmutzwasseranfall, Spitzenabflusswerte, abflusswirksame Fläche, Benetzungsverluste, Abflussbeiwerte und Fremdwasseranteile ermittelt.

Trockenwetterabfluss
Regenwasserabfluss
Fremdwasser

Gefahren in Kanälen und sonstigen umschlossenen Räumen

Schächte, Kanäle, geschlossene Regenrückhaltebecken und andere unterirdische oder abgedeckte Bauwerke sind vor Beginn der Arbeiten zu ermitteln.

Gefahren bestehen oder entstehen durch:
  • Gase oder Dämpfe, durch die Brände oder Explosionen entstehen können,
  • Sauerstoffmangel, der zum Ersticken führen kann,
  • sehr giftige, giftige oder minder giftige (gesundheitsschädliche) Stoffe, die berührt,
  • durch die Haut und den Mund aufgenommen werden können,
  • Einsetzen stärkerer Wasserführung, z.B. infolge starken Regens,
  • Bakterien oder Lebewesen und deren Stoffwechselprodukte sowie
    Verschmutzungen, die zu Infektionen führen können.


Unfallverhütungsvorschriften
Explosionsschutz in abwassertechnischen Anlagen